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Im Frühling machen viele Menschen einen Frühjahrsputz in der Wohnung. Doch auch die digitale Wohnstätte kann ein jährliches Aufräumen gut gebrauchen. Insbesondere Windows-Systeme neigen ja sehr dazu immer langsamer zu werden, je länger die letzte Neuinstallation her ist.

Doch wie findet man die Speicher-Fresser? Welche Dateien sind so riesig und in welchen Ordnern stecken wie? Natürlich empfiehlt es sich sowieso, nach Temp-Verzeichnissen Ausschau zu halten und die zu leeren. Auch den Browser-Cache kann man ruhig mal löschen und bei den Cookies aufräumen. Denn Kleinvieh macht auch Mist.

Die großen Speicherfresser findet man gut mit Hilfe von bestimmten Tools für Windows. SPON stellt heute ein paar vor:

Grafisch besonders ansprechend ist das in einer kostenlosen Version verfügbare Disk Space Fan für Windows, das die Ordner elegant auffächert. Die Freeware WinDirStat zeigt die Ordner als Blöcke in einer sogenannten Baumkarte an.

Auch für den Mac von Apple gibt es solche Tools:

Für den Mac erledigen das die ebenso kostenlosen Programme GrandPerspective oder Disk Inventory X.

Neben dem Problem und den Fragen dazu…

Platz muss her. Doch warum ist die Festplatte nur so voll? In welchen Unterverzeichnissen stecken die Datenmengen?

…beschreibt SPON auch nochmal die Funktionsweise der Programme:

Diese Frage beantworten nützliche Programme, die den von Ordnern belegten Speicherplatz grafisch darstellen. Je größer das Verzeichnis angezeigt wird, desto umfangreicher sind die enthaltenen Dateien. Zusätzlich helfen die Festplatten-Analysierer mit Farbcodierungen aus, stellen beispielsweise notwendige Programmdateien in einer anderen Farbe dar als persönliche Dokumente.

Es empfiehlt sich auch in der Systemsteuerung mal die installierten Programme durchzugehen und dort rauszuschmeißen, was man nicht mehr braucht. Ein schlanker Desktop ist auch nicht unwichtig. Manche sammeln dort ja alle Downloads. Das bremst den PC auf Dauer ziemlich aus.

Und nun viel Spaß beim Aufräumen der Festplatte! Dann ist Windows auch ohne Neuinstallation oft wieder spürbar schneller.

Viele Windows-XP-Nutzer kennen das Problem: Windows XP bietet dem Benutzer beim Klick auf Start und Herunterfahren nur die Modi Standby, Ausschalten und Abmelden an.

Da fehlt also der Ruhezustand. Der Ruhezustand ist ein extrem praktischer Modus, wenn man für längere Zeit vom Computer weg ist, aber noch einige Fenster offen hat und gerne genau an dieser Stelle weiterarbeiten will.

Ganz wichtig: Der Ruhezustand verbraucht keinen Strom! Alle offenen Programme werden auf der Festplatte gespeichert und der Computer wird ausgeschaltet. Man kann ihn auch ohne Probleme vom Stromnetz trennen.

Wenn man den PC dann wieder hochfährt, weiß Windows XP, dass der Computer in den Ruhezustand versetzt wurde und lädt die offenen Fenster wieder von der Festplatte in den Arbeitsspeicher und man kann weiterarbeiten. Das Hochfahren dauert allerdings ein bisschen länger, weil die ganzen Daten noch von der Festplatte geladen werden müssen.

Nach der Lobpreisung der Vorteile des Ruhezustands nun aber zurück zum Problem mit Windows XP: Windows XP bietet standardmäßig – wie schon gesagt – nur die Modi Standby, Ausschalten und Abmelden an und nicht den Ruhezustand. Es gibt aber eine Lösung für dieses WinXP-Problem. :-)

Man muss eigentlich einfach nur in der Systemsteuerung in den Energieoptionen den Ruhezustand aktivieren und dann beim Herunterfahren Shift drücken.

Die Energieoptionen in der Systemsteuerung findet ihr so: „Systemsteuerung“ –> „Leistung und Wartung“ –> „Energieoptionen“. Dort die Registerkarte „Ruhezustand“ anklicken und dann bei „Aktivieren“ ein Häkchen setzen.

Danach braucht man nur noch die Taste Shift gedrückt halten, um anstelle des Standby-Modus den Modus für den Ruhezustand angezeigt zu bekommen. Manche können sich die Optionsänderung in der Systemsteuerung vielleicht auch sparen, weil sie’s schon gemacht haben.

Warum Microsoft diese nützliche Energiespar-Funktion so versteckt ist mir unerklärlich. Auf den Energieverbrauch seines PC achten sollte heutzutage ja wohl jeder und da kommt man um den Ruhezustand kaum herum, denn der Standby-Modus verbraucht zwar im Vergleich zum normalen Betrieb weniger Strom, aber er verbraucht Strom.

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