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Kürzlich hab ich einen Artikel zur Passwort-Sicherheit gelesen. Immer noch verwenden viel zu viele Leute unsichere Passwörter wie 12345, 123456, Namen oder Wörter aus dem Wörterbuch. Diese Passwörter sind aber innerhalb von Sekunden knackbar.

Dazu ging es um sichere Router-Einstellungen, denn auch das heimische WLAN ist ja etwas von den Dingen, die lieber nicht geknackt werden sollten. Schließlich haftet man für das, was andere dort eingeloggt dann tun, mit. Mal ganz abgesehen vom Zugriff auf die privaten Daten auf dem eigenen Rechner.

Was ihr neben einem sicheren Passwort und besseren Sicherheitseinstellungen eures Routers tun könnt, um die Sicherheit eures Routers zu verbessern: Schaltet den Router aus! Natürlich nicht immer, dann könnt ihr ihn ja selbst nicht nutzen. Aber tagsüber an Werktagen, wenn ohnehin niemand zu Hause ist, braucht der Router auch nicht laufen, oder?

Wenn der Router aus ist, kann ihn auch niemand angreifen. Und sollte das WLAN-Passwort schon geknackt sein, kann es in der Zeit wenigstens niemand missbrauchen. Und einen ganz tollen Nebeneffekt gibt es auch noch: Ihr spart Strom!

In diesem Sinn: Hirn einschalten, Router ausschalten! Sicherheit erhöhen, Strom sparen!

Viele Windows-XP-Nutzer kennen das Problem: Windows XP bietet dem Benutzer beim Klick auf Start und Herunterfahren nur die Modi Standby, Ausschalten und Abmelden an.

Da fehlt also der Ruhezustand. Der Ruhezustand ist ein extrem praktischer Modus, wenn man für längere Zeit vom Computer weg ist, aber noch einige Fenster offen hat und gerne genau an dieser Stelle weiterarbeiten will.

Ganz wichtig: Der Ruhezustand verbraucht keinen Strom! Alle offenen Programme werden auf der Festplatte gespeichert und der Computer wird ausgeschaltet. Man kann ihn auch ohne Probleme vom Stromnetz trennen.

Wenn man den PC dann wieder hochfährt, weiß Windows XP, dass der Computer in den Ruhezustand versetzt wurde und lädt die offenen Fenster wieder von der Festplatte in den Arbeitsspeicher und man kann weiterarbeiten. Das Hochfahren dauert allerdings ein bisschen länger, weil die ganzen Daten noch von der Festplatte geladen werden müssen.

Nach der Lobpreisung der Vorteile des Ruhezustands nun aber zurück zum Problem mit Windows XP: Windows XP bietet standardmäßig – wie schon gesagt – nur die Modi Standby, Ausschalten und Abmelden an und nicht den Ruhezustand. Es gibt aber eine Lösung für dieses WinXP-Problem. :-)

Man muss eigentlich einfach nur in der Systemsteuerung in den Energieoptionen den Ruhezustand aktivieren und dann beim Herunterfahren Shift drücken.

Die Energieoptionen in der Systemsteuerung findet ihr so: „Systemsteuerung“ –> „Leistung und Wartung“ –> „Energieoptionen“. Dort die Registerkarte „Ruhezustand“ anklicken und dann bei „Aktivieren“ ein Häkchen setzen.

Danach braucht man nur noch die Taste Shift gedrückt halten, um anstelle des Standby-Modus den Modus für den Ruhezustand angezeigt zu bekommen. Manche können sich die Optionsänderung in der Systemsteuerung vielleicht auch sparen, weil sie’s schon gemacht haben.

Warum Microsoft diese nützliche Energiespar-Funktion so versteckt ist mir unerklärlich. Auf den Energieverbrauch seines PC achten sollte heutzutage ja wohl jeder und da kommt man um den Ruhezustand kaum herum, denn der Standby-Modus verbraucht zwar im Vergleich zum normalen Betrieb weniger Strom, aber er verbraucht Strom.

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