On-Demand-Streaming bei last.fm am Ende

 

Ab sofort gibt es bei der beliebten Social-Musik-Plattform last.fm kein On-Demand-Streaming von Musik mehr. Dieses Feature war vor zwei Jahren eingeführt worden.

Bisher konnte man nicht nur die selbst gehörte Musik dort publizieren und sich so neben interessanten Statistiken über das eigene Hörverhalten auch last.fm-LogoMusik-Empfehlungen geben lassen, sowie musikalische Nachbarn finden, sondern auch das eigene Musik-Profil oder die Profile anderer User als eine Art „Radio“ per Stream anhören.

Dies war kostenlos in den USA, Großbritannien und Deutschland möglich und wurde nun eingestellt. Man will sich bei last.fm auf personalisierte Empfehlung von Musik konzentrieren.

Dies liegt natürlich auch daran, dass das Streaming von Liedern für last.fm nicht profitabel war. Neben Lizenzgebühren an die Plattenlabels gibt es auch Traffickosten zu zahlen. Musikvideos werden von externen Seiten eingebettet.

Als kleinen Ersatz für die Streaming-Möglichkeit wird nun bei den einzelnen Songs auf externe Streaming-Dienste verlinkt.

Sehr schade. Im Büro oder an anderen Orten, wo ich meine Musik-Sammlung nicht zur Verfügung hatte, habe ich ganz gerne mal das On-Demand-Streaming von last.fm genutzt. Gut, inzwischen habe ich meine Musik auch im Büro auf der Festplatte, aber das war schon ein nettes Feature, wenn auch nicht der Hauptgrund für die Nutzung von last.fm.

Quelle: Digitale Musik: Last.fm stellt On-Demand-Streaming ein (netzwertig.com)

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