Hotel-Service: Menschliche Wärmflaschen

 

Unter menschlichen Wärmflaschen hab ich mir zwar was anderes vorgestellt (Wärmflaschen nimmt man ja nicht aus dem Bett, wenn man sich reinlegt), aber diese Idee des Holiday Inn ist wirklich kurios: Speziell dafür ausgebildete Hotel-Angestellte wärmen auf Wunsch des Übernachtenden das Hotel-Bett vor.

Die Welt schreibt dazu:

Die Hotelkette Holiday Inn wartet im grimmigen britischen Winter ab sofort mit einem Fünf-Minuten-Service der besonderen Art auf. So lange dauert es, bis speziell trainierte Angestellte des Unternehmens mit Handschuhen, Schlafmützen und in weißen Strampelanzügen in die Federn gesprungen sind und die Betten der Kunden vorgewärmt haben. Durch die „riesige menschliche Wärmflasche“ werde aus der eisigen Schlafstätte im Nu ein kuscheliges Bettchen, das zum Schlafen einlade, erläuterte Holiday-Inn-Sprecherin Jane Bednall das Konzept.

Aus hygienischen Gründen tragen die Hotel-Angestellten beim Bett aufwärmen im Hotelzimmer lustig aussehende weiße „Strampelanzüge“ mit Mützen. Ich frag mich ja schon, ob diese Idee wirklich ernst gemeint ist (das Holiday Inn beteuert das ausdrücklich) oder ob man – zu Recht – darauf spekuliert damit in den Medien zu erscheinen und sich als Hotel und kuschelige Übernachtungsmöglichkeit ins Gespräch zu kommen.

Mir ist es jedenfalls lieber, da kommt niemand in mein Hotelzimmer. Wenn ich dort wohne, ist das mein Reich und da hab ich’s nicht so gerne, wenn fremde Leute durch’s Zimmer laufen. Wobei es natürlich schön ist, dass man sich nicht um’s Putzen kümmern muss.

Aber so oft bin ich ja eh nicht im Hotel. Was haltet ihr von dieser kuriosen Hotelier-Idee?

Gefunden bei Tina.

Bisher ein Kommentar zu “Hotel-Service: Menschliche Wärmflaschen” »

  1. Was für eine kuriose Idee. Das muss ja wohl ein Witz sein.
    Der Konkurrenzkampf zwischen Hotels wird ja allerdings immer größer. Da könnte ich mir aber wirkungsvollere Ideen vorstellen.

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