Einträge vom April 2010

 

Archiv vom April 2010

Ab sofort gibt es bei der beliebten Social-Musik-Plattform last.fm kein On-Demand-Streaming von Musik mehr. Dieses Feature war vor zwei Jahren eingeführt worden.

Bisher konnte man nicht nur die selbst gehörte Musik dort publizieren und sich so neben interessanten Statistiken über das eigene Hörverhalten auch last.fm-LogoMusik-Empfehlungen geben lassen, sowie musikalische Nachbarn finden, sondern auch das eigene Musik-Profil oder die Profile anderer User als eine Art „Radio“ per Stream anhören.

Dies war kostenlos in den USA, Großbritannien und Deutschland möglich und wurde nun eingestellt. Man will sich bei last.fm auf personalisierte Empfehlung von Musik konzentrieren.

Dies liegt natürlich auch daran, dass das Streaming von Liedern für last.fm nicht profitabel war. Neben Lizenzgebühren an die Plattenlabels gibt es auch Traffickosten zu zahlen. Musikvideos werden von externen Seiten eingebettet.

Als kleinen Ersatz für die Streaming-Möglichkeit wird nun bei den einzelnen Songs auf externe Streaming-Dienste verlinkt.

Sehr schade. Im Büro oder an anderen Orten, wo ich meine Musik-Sammlung nicht zur Verfügung hatte, habe ich ganz gerne mal das On-Demand-Streaming von last.fm genutzt. Gut, inzwischen habe ich meine Musik auch im Büro auf der Festplatte, aber das war schon ein nettes Feature, wenn auch nicht der Hauptgrund für die Nutzung von last.fm.

Quelle: Digitale Musik: Last.fm stellt On-Demand-Streaming ein (netzwertig.com)

Im Frühling machen viele Menschen einen Frühjahrsputz in der Wohnung. Doch auch die digitale Wohnstätte kann ein jährliches Aufräumen gut gebrauchen. Insbesondere Windows-Systeme neigen ja sehr dazu immer langsamer zu werden, je länger die letzte Neuinstallation her ist.

Doch wie findet man die Speicher-Fresser? Welche Dateien sind so riesig und in welchen Ordnern stecken wie? Natürlich empfiehlt es sich sowieso, nach Temp-Verzeichnissen Ausschau zu halten und die zu leeren. Auch den Browser-Cache kann man ruhig mal löschen und bei den Cookies aufräumen. Denn Kleinvieh macht auch Mist.

Die großen Speicherfresser findet man gut mit Hilfe von bestimmten Tools für Windows. SPON stellt heute ein paar vor:

Grafisch besonders ansprechend ist das in einer kostenlosen Version verfügbare Disk Space Fan für Windows, das die Ordner elegant auffächert. Die Freeware WinDirStat zeigt die Ordner als Blöcke in einer sogenannten Baumkarte an.

Auch für den Mac von Apple gibt es solche Tools:

Für den Mac erledigen das die ebenso kostenlosen Programme GrandPerspective oder Disk Inventory X.

Neben dem Problem und den Fragen dazu…

Platz muss her. Doch warum ist die Festplatte nur so voll? In welchen Unterverzeichnissen stecken die Datenmengen?

…beschreibt SPON auch nochmal die Funktionsweise der Programme:

Diese Frage beantworten nützliche Programme, die den von Ordnern belegten Speicherplatz grafisch darstellen. Je größer das Verzeichnis angezeigt wird, desto umfangreicher sind die enthaltenen Dateien. Zusätzlich helfen die Festplatten-Analysierer mit Farbcodierungen aus, stellen beispielsweise notwendige Programmdateien in einer anderen Farbe dar als persönliche Dokumente.

Es empfiehlt sich auch in der Systemsteuerung mal die installierten Programme durchzugehen und dort rauszuschmeißen, was man nicht mehr braucht. Ein schlanker Desktop ist auch nicht unwichtig. Manche sammeln dort ja alle Downloads. Das bremst den PC auf Dauer ziemlich aus.

Und nun viel Spaß beim Aufräumen der Festplatte! Dann ist Windows auch ohne Neuinstallation oft wieder spürbar schneller.

Google hat kürzlich offenbar wieder ein PageRank-Update gemacht – und flurfunk.biz ist direkt mit einem PageRank von 3 eingestiegen. Sehr schön! Danke für eure Verlinkungen, gerne mehr davon. :-)

Was ist der PageRank? Der PageRank ist eine Erfindung von Google-Gründer Larry Page (und hat auch daher seinen Namen). Er gibt die Autorität einer Seite an und geht von 0 bid 10.

Eine Seite mit einem PageRank von 10 hat extrem viele Links und auch viele Links von Seiten mit hohem PageRank. Der PageRank geht also nach der Anzahl der Links, aber auch nach dem PageRank der verlinkenden Seiten.

Die Wichtigkeit des Page-Ranks für Suchmaschinenoptimierung (SEO, Search Engine Optimization) wird allerdings immer mehr in Frage gestellt. Das liegt daran, dass der PageRank natürlich erstmal überhaupt nichts darüber aussagt, wie wichtig eine Seite für ein bestimmtes Keyword ist. Suche ich nach „Osterhasen“ will ich Seiten haben, die zum Thema Osterhasen wichtig sind und nicht welche, die weil sie zu irgendeinem Thema wichtig sind, viele Links bekommen haben.

Der PageRank ist aber dennoch wichtig, denn die Links von Seiten mit hohem PageRank haben mehr Gewicht. Beispielsweise, wenn eine Seite mit hohem PageRank nun eine Seite zum Thema Osterhasen mit dem Keyword Osterhasen verlinkt, dann hat das mehr Einfluss auf das Ranking bei Google zu dem Keyword Osterhasen als wenn dies eine Seite mit kleinerem Page-Rank tut.

Übrigens, jede einzelne Seite kann einen PageRank haben, nicht nur die Startseite einer Domain. Neben den Werten von 0-10 gibt es allerdings noch „N/A“ für Seiten, die noch keinen PageRank bekommen haben. Ein PageRank von 4 ist schon ganz gut, ab 5 wird’s richtig gut und bei 6 beginnt die Luft so langsam echt dünn zu werden. SPIEGEL ONLINE beispielsweise hat einen PageRank von 8.

Wer dem flurfunK jetzt zu einem besseren PageRank verhelfen will, der verlinkt am besten einfach auf http://flurfunk.biz – und zusätzlich natürlich immer gerne auf einzelne Artikel. :-)

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